Mobbing „passiert“ nicht einfach so, sondern wird verursacht.
Dort wo der Personalentwicklung zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, wo Arbeit schlecht organisiert ist, wo das Betriebs- und Arbeitsklima zu wünschen übrig lässt, wird es schneller zu Mobbing kommen als anderswo.
Hat sich Mobbing im Betrieb bzw. der Dienststelle erst mal festgesetzt, wird man es nur schwer wieder los.
Daher ist es wichtig rechtzeitig vorbeugend tätig zu werden, zum Beispiel
durch Veranstaltungen, Faltblätter, Broschüren alle für das Thema zu sensibilisieren,
Schulungen für die Beschäftigten einschließlich der Führungskräfte durchzuführen,
Dienstvereinbarungen zum Schutz vor Mobbing abzuschließen und
Ansprechpartner vor Ort zu benennen.
Auf den Seiten des dbb berlin finden sie einige bereits abgeschlossene Vereinbarungen und andere Informationen, an denen sie sich orientieren können oder sprechen sie mich an.
Für Mitglieder des dbb berlin werden auch kostenlose Schulungen zum Umgang mit Mobbing angeboten.
Sollten sie persönlich von Mobbing betroffen sein warten sie nicht bis sie körperlichen Schaden nehmen. Gehen sie zu einer Person ihres Vertrauens.
Der Weg zur Geschäfts- bzw. Büroleitung braucht niemand allein anzutreten. Unterstützung bietet immer auch der Betriebs- bzw. Personalrat, der selbstverständlich frühzeitig einbezogen und informiert werden sollte.
Neben den innerbetrieblichen Unterstützern ist außerbetriebliche Hilfe, besonders bei Ängsten sich vor Ort als Opfer zu benennen, sehr wichtig.
Geben Sie mir die Möglichkeit, sie ein Stück auf diesem Weg zu begleiten.
Gemeinsam werden wir einen Weg finden aus dieser schwierigen Situation heraus zukommen.
Sie erreichen mich unter foldender E-Mail.
Bitte denken sie alle daran:
Jeder „Mobber“ ist nur so stark, wie es die Kolleginnen und Kollegen zulassen.
Zur Person:
Mein Name ist Heike Schwarz-Weineck. Seit vielen Jahren setze ich mich für die Belange der Beschäftigten im öffentlichen Dienst Berlins ein, unter anderem war ich in den verschiedensten Funktionen meiner Fachgewerkschaft gkl berlin und im dbb berlin aktiv, engagierte mich als Schwerbehindertenvertretung und Personalratsmitglied in meiner Senatsverwaltung, war an der Erarbeitung der Dienstvereinbarung über den Schutz der Beschäftigten vor Mobbing am Arbeitsplatz beteiligt sowie Mitglied in der Schlichtungsstelle. Seit Februar 2008 bin ich Leiterin des Büros des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung in Berlin.