Vom dbb berlin wird der Finanzsenator Nußbaum aufgefordert, die Fluktuationsprognosen für die Hauptverwaltungen und die Bezirke sowie Bedarf an Außeneinstellungen offenzulegen. Der dem Senat vorgelegte und für das Abgeordnetenhaus bestimmte Bericht über die tätigkeitsbezogenen Fluktuationsprognosen für die einzelnen Aufgabenbereiche als auch für die Berufsgruppen/Tätigkeiten der Ressorts und der Bezirke bis 2017 soll der Personalbedarfsermittlung dienen.
Insbesondere die Personalvertretungen des Landes Berlin ist der Bericht sofort zur Verfügung zu stellen, da diese sich in Beteiligungsverfahren über die Dienstkräfteanmeldungen für die Jahre 2012 und 2013 befinden. "Ohne die tätigkeitsbezogene Ausscheidungsprognose können die Personalvertretungen, Frauenvertretungen und Vertrauensleute der schwerbehinderten Menschen nicht sachgerecht über die Dienstkräfteanmeldungen entscheiden," erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann.
Der Finanzsenator wird vom dbb berlin ferner aufgefordert, die Grundzüge für die künftige Personalausstattung der Berliner Verwaltung noch vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus vorzulegen. "Wer festschreibt, dass politische Schwerpunktsetzungen die künftigen Aufgaben der Berliner Verwaltung bestimmen sollen, der muss auch sagen, was er tatsächlich meint! Die unverbindlichen Aussagen über neue Organisationsstrukturen in der Berliner Verwaltung sind nicht geeignet, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Tarifbeschäftigten und Beamtinnen sowie Beamten in der Verwaltung in die politischen Vorstellungen des Senats zu stärken,"´äußerte sich der Landesvorsitzende des dbb berlin weiter zum Bericht des Finanzsenators.