Dem vom Finanzsenator bereits für die Jahre 2012 und 2013 angekündigten weiteren Personalabbau widerspricht der dbb berlin und warnt zur Vorsicht bei der beabsichtigten Auflösung des Zentralen Personalüberhangmanagements - Stellenpool -.Aus Anlass seiner Teilnahme an einer Sitzung des Personalrats beim Zentralen Personalüberhangmanagement - Stellenpool - warnte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, vor einer Fortsetzung des konzeptionslosen Personalabbaus in der Berliner Verwaltung.
"Die Ankündigung des Senators für Finanzen, Dr. Nußbaum, in den Jahren 2012 und 2013 weitere 6.000 Planstellen ohne eine gleichzeitige Bestimmung über den Abbau von Aufgaben der Berliner Verwaltung abzubauen, ist angesichts der seit Jahren stetigen Aufgabenverdichtung für die Tarifbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten unverantwortlich und muss unverzüglich korrigiert werden," so wörtlich der Landesvorsitzende des dbb berlin.
Auch warnt der dbb berlin zur Vorsicht bei der beabsichtigten Auflösung des Zentralen Personalüberhangmanagements - Stellenpool - durch den Finanzsenator.
"Die Ankündigung ist nichts wert, wenn nicht gleichzeitig gesagt wird, wie künftig der vom dbb berlin abgelehnte Personalabbau in den nächsten Jahren erfolgen soll," erklärte heute der Landesvorsitzende des dbb berlin weiter.
"Ein Personalabbau durch gezielten Verzicht auf Neueinstellungen für rund 6.000 Aufgabengebiete in der Berliner Verwaltung wäre nicht nur ein Beispiel grenzloser Konzeptionslosigkeit, sondern würde die Aufgabenstellung der Berliner Verwaltung völlig in Frage stellen," so Jetschmann zu den Aussagen des Finanzsenators.