SPD kündigt Vorschläge zur Besoldungsanpassung an

Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der Berliner SPD, Michael Müller, kündigte bei einem Gespräch mit dem Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, die Vorlage von Vorschlägen des Senats zur Besoldungsanpassung im Mai an. Auf Wunsch des dbb berlin fand am vergangenen Freitag im Abgeordnetenhaus von Berlin ein Gespräch mit dem Landes- und Fraktionsvorsitzenden der Berliner SPD, Michael Müller, über die Entwicklung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten statt.
 
Der Landesvorsitzende des dbb berlin forderte die Anpassung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten im Land Berlin an das Besoldungsniveau der anderen Bundesländer bis Ende 2017 in Anlehnung an die Vereinbarungen zur Entgeltentwicklung der Tarifbeschäftigten vom 12. März 2010. Die Mitglieder des Landesvorstandes des dbb berlin Margit Kosanke, Detlef Dames, Bodo Pfalzgraf, Helge Dietrich und Thomas Goiny sahen wie der Landesvorsitzende des dbb berlin darin die einzige Möglichkeit, die Ungerechtigkeiten im Besoldungssystem zu beseitigen.
 
Vom Landes- und Fraktionsvorsitzenden der Berliner SPD wurde unterstrichen, dass es zunächst Aufgabe des Senats ist, Vorschläge zur Besoldungsanpassung zu präsentieren und mit dem dbb berlin als Spitzenorganisation des Beamtinnen und Beamten zu erörtern.
 
Vorschläge zur Besoldungsentwicklung des Senats kündigte Michael Müller für Mai 2010 an.
 
Die nächste Sitzung der Kernarbeitsgruppe Besoldungsrecht bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport findet - voraussichtlich - am 12. Mai statt.
 
Dabei steht die Überarbeitung der Grundgehaltstabelle zur Erörterung an.

Der dbb berlin wird in der Arbeitsgruppe regelmäßig durch den Landesvorsitzenden des dbb berlin vertreten. Von der Bundesgeschäftsstelle des dbb wird dieser durch den Geschäftsbereichsleiter Besoldung und Versorgung, Andreas Becker, oder der für Besoldung zuständigen Fachreferentin, Alexia Tepke, unterstützt. Auch nahmen Vertreter/innen der Mitgliedsgewerkschaften und -verbände des dbb berlin bei der Beratung spezifischer Themen bisher an den Sitzungen der Arbeitsgruppe teil.