Nachdem der dbb berlin festgestellt hat, dass der Vorsitzende des Hauptpersonalrates - HPR - mit dem Inhalt eines Interviews in der Berliner Morgenpost am vergangenen Sonntag gegen eindeutige Rechtsvorschriften des Personalvertretungsgesetzes verstoßen hat, fordert die GdP-Berlin im DGB dessen sofortigen Rücktritt.
Dieser Aufforderung in einem Schreiben vom 15. 2. 2010, das in
Kopie dem dbb berlin
vorliegt, schließt sich der dbb berlin ausdrücklich an.
"Das Ansehen
des Hauptpersonalrates des Landes Berlin ist durch den Aufruf des
HPR-Vorsitzenden zum "Beamtenstreik" schwer geschädigt worden. Um eine
sachorientierte Arbeit des Hauptpersonalrates künftig sicherstellen können,
muss der HPR-Vorsitzende unverzüglich sein Amt aufgeben," forderte der
Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann.