dbb berlin erwartet Vorschläge des Senats zum Abbau der Besoldungsrückstände

Bei dem heutigen beamtenpolitischen Grundsatzgespräch mit dem Senator für Inneres und Sport über allgemeine grundsätzliche Fragen der Dienstrechtspolitik erwartet der dbb berlin die Vorlage eines Konzepts des Senats zum Abbau der Besoldungsrückstände im Land Berlin. Der dbb berlin hat für das beamtenpolitische Frühjahrsgespräch mit dem Senator für Inneres und Sport, Dr. Körting, die Fortsetzung der Erörterungen zum Abbau der Besoldungsrückstände für die Beamtinnen und Beamten vorgeschlagen.
 
Vom dbb berlin wird eine gesetzliche Regelung erwartet, die sicherstellt, dass die Grundgehälter der Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin an das Niveau der Grundgehälter der Beamtinnen und Beamten in den anderen Bundesländer bis zum 31. Dezember 2017 herangeführt werden. Damit wird nach Auffassung des dbb berlin das Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Tarifbeschäftigten im Land Berlin von Anfang März 2010 grundsätzlich auf die Beamtinnen und Beamten übertragen.
 
„Für die stufenweise Heranführung der Besoldung im Land Berlin an das durchschnittliche Niveau der Besoldung der Beamtinnen und Beamten in den anderen fünfzehn Bundesländern sind gesetzliche Festlegungen im Landesbesoldungsgesetz notwendig“, äußerte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, vor dem beamtenpolitischen Grundsatzgespräch.

„Der dbb berlin ist bereit, sich an der Neugestaltung der Struktur einer neuen Grundgehaltstabelle sowie der Festlegung der einzelnen Stufen über die Besoldungsanpassungen bis Ende 2017 im Rahmen der Vorbereitungen für ein neues Landesbesoldungsgesetz zu beteiligen“, führte der Landesvorsitzende des dbb berlin weiter aus.