Bestrafung der beamteten Lehrkräfte beenden

Auf dem Vertretertag des Verbandes Bildung und Erziehung - VBE - forderte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, die Bestrafung der beamteten Lehrkräfte in den Berliner Schulen bei der Besoldung und der Arbeitszeit zu beenden.
 
Der Landesvorsitzende des dbb berlin erneute seine Kritik an dem Senat, dass dieser seit August 2004 die Besoldung der Beamtinnen und Beamten im Gegensatz zu den anderen fünfzehn Bundesländern nicht mehr angehoben hat.
 
„Die einseitige Bestrafung der beamteten Lehrkräfte in Berlin muss beendet werden“, forderte der Landesvorsitzende des dbb auf dem Landesvertretertag des VBE.
 
Jetschmann führte weiter aus, „dass der einseitige Einsatz auch des Bildungssenators für angestellte Lehrkräfte zum Nachteil der beamteten Lehrkräfte beendet werden und durch ein Personalkonzept ersetzt werden muss, welches die Gesamtinteressen der Berliner Lehrkräfte berücksichtigt“.
 
Vor den Delegierten des Vertretertages des VBE forderte der Landesvorsitzende den Senat auf, die bisher nur den angestellten Lehrkräften gewährte Altersermäßigung bei den Pflichtstunden endlich auch für die beamteten Lehrkräfte vorzusehen.
 
„Es gibt keinen sachlichen Grund für die Versagung der Altersermäßigung bei den Beamtinnen und Beamten im Berliner Schuldienst“, stellte der Landesvorsitzende des dbb berlin auf dem Vertretertag des VBE fest.

Bei seinem Vortrag auf dem Vertretertag des VBE Berlin ging der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, auch auf die Forderung zur Aufhebung des Berliner Verbeamtungsverbots für Lehrkräfte und den mittleren Justizdienst ein. Er berichtete über das dazu geführte beamtenpolitische Grundsatzgespräch mit dem Innensenator und stellte abschließend fest: „SPD und Linkspartei haben sich verrannt, denn ihre Hoffnungen, andere Bundesländer werden dem Berliner Beispiel des Verbeamtungsverbots folgen, haben sich nicht erfüllt!“