dbb berlin fordert sofortigen Stufenplan zur Anpassung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten

In einem Kurzinterview mit der Berliner Zeitung fordert der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, nach den Verhandlungsergebnissen für die Tarifbeschäftigten die sofortige Vorlage eines Verhandlungsangebotes zur stufenweisen Anpassung der Besoldung der Beamtinnen und Beamten an die anderen Bundesländer.

Jetschmann bringt in dem Interview zum Ausdruck, dass sich die Beamtinnen und Beamten vom Regierenden Bürgermeister, Klaus Wowereit, hängen gelassen fühlen.
 
Begründet wird die Enttäuschung der Beamtinnen und Beamten im Landesdienst des Landes Berlin damit, dass die Besoldungsrückstände gegenüber den anderen Bundesländer teilweise zwischen 12 und 25 Prozent bei den Grundgehältern betragen. Dazu kommt die erhebliche Kürzung des Weihnachtsgeldes und der Wegfall des Urlaubsgeldes ab dem Jahre 2003.
 
Der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, kündigt eigene Aktionen vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus im Herbst 2011 sowie die Einberufung eines außerordentlichen Gewerkschaftstages des dbb berlin wegen der Inaktivität der Berliner Politik beim Abbau der Besoldungsrückstände der Beamtinnen und Beamten an.