Das Statistische Bundesamt hat in seiner Veröffentlichung
"Verdienste im öffentlichen Dienst 2009" bei der zweiten
bundesweiten Darstellung der Beamtenbesoldungen und Tarifverdienste im
öffentlichen Dienst keine Angaben für das Land Berlin aufnehmen können.
In den Informationen des Statistischen Bundesamtes
"Verdienste im öffentlichen Dienst für Beamte und Tarifbeschäftigte bei Bund,
Ländern und Gemeinden 2009" erfolgt eine zusammenhängende Darstellung der
Beamtenbesoldungen und Tarifverdienste im öffentlichen Dienst nach dem
Beschluss der Föderalismusreform I im Sommer 2006 und der tarifpolitischen
Entwicklungen seit dem 1. Oktober 2005.
Die Veröffentlichung gibt
einen Überblick über die Besoldungsentwicklung von Beamtinnen und Beamten und
Entgeltentwicklung von Tarifbeschäftigten sowie über den Tarifvertrag für den
öffentlichen Dienst - TVöD - und den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst
der Länder - TV-L.
Die weiteren statistischen Tabellen sind so
gestaltet, dass die Verdienste für Beamte und Tarifbeschäftigte eines
Bundeslandes auf einem Tabellenblatt dargestellt sind. Bei der Besoldung wird
nur das Grundgehalt sowie zusätzlich bei den Verheirateten der
Familienzuschlag für ein Kind berücksichtigt.
Die monatlichen
Dienstbezüge der Landesbeamtinnen/-beamten sind in den Besoldungsgruppen A 2
bis A 16 sowie die monatlichen Entgelt der Arbeitnehmer/innen in den
Entgeltgruppen 1 bis 15 für jeden Bundesland aufgeführt.
Angaben für
das Land Berlin für die Beamtinnen und Beamten sowie die Arbeiternehmerinnen
und Arbeitnehmer fehlen in der sonst vollständigen Veröffentlichung des
Statistischen Bundesamtes.
Stattdessen weist des Statistische
Bundesamt mit folgenden Hinweis auf die Einkommenssituation der Beschäftigten
im Land Berlin hin: "Aufgrund der derzeit unklaren Vergütungsregelungen im
Land Berlin können hierfür keine Verdienste nachgewiesen werden."