Die
Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Christina Emmrich, und der
Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, trafen sich zum
Meinungsaustausch über die Einkommensentwicklung der Beschäftigten des
öffentlichen Dienstes im Land Berlin nach Auslaufen des Solidarpaktes zum
Jahresende.
Die Bezirksbürgermeisterin erklärte: "Die
Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben seit dem Abschluss des
Anwendungs-Tarifvertrages durch Arbeitszeitverdichtung und Einkommensverzicht
zu milliardenschweren Entlastungen des Landeshaushalts beigetragen. Dafür
gebührt ihnen Dank und Anerkennung. Diese Anerkennung muss sich in der
Brieftasche der Beschäftigten niederschlagen."
Bei dem Gespräch
wurden auch Grundfragen der Personalausstattung der Bezirksverwaltungen
erörtert.
Für den dbb berlin beklagte Joachim Jetschmann, dass das
Personalkonzept 2013 und das Konzept ServiceStadt 2016 vom Senat von Berlin
ohne Beteiligung der Gewerkschaften beschlossen worden ist.
Bezirksbürgermeisterin Emmrich führte dazu aus: "Erforderlich ich aber
auch ein Personalkonzept für den öffentlichen Dienst, dass dessen
Funktionsfähigkeit in den kommenden Jahren sicherstellt. Die Bezirke haben den
Senat aufgefordert, ein nachhaltiges Personalkonzept gemeinsam mit den
Bezirken zu erarbeiten.