Der Landesvorstand des dbb berlin hat Vorschläge zur Modifizierung des Laufbahnrechts der Beamtinnen und Beamten unter der Leitforderung „Investitionen in Kompetenzen und Leistungen“ vorgelegt.
Für den dbb berlin geht es bei den aufgenommenen Beratungen einer Arbeitsgruppe bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport vorrangig um die berufliche Förderung der bereits vorhandenen Beamtinnen und Beamten und um die Gewinnung kompetenter Nachwuchskräfte für alle Bereiche und Aufgaben in der Berliner Verwaltung.
Der dbb - beamtenbund und tarifunion - berlin erwartet daher:
Der dbb berlin spricht sich für drei Laufbahngruppen (mittlerer, gehobener und höherer Dienst). Der bisherige einfache Dienst wird abgeschafft.
Die Überleitung der vorhandenen Beamtinnen und Beamten in das neue Laufbahnrecht darf zu keinen Benachteiligungen führen.
Der dbb berlin fordert die Berücksichtigung der Besonderheiten in den Bereichen Bildung, Steuerverwaltung, Rechtspflege, Soziales sowie Gesundheit und setzt sich für den Erhalt einer Laufbahn der Vollzugsdienste (Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug) ein. Die Vorschläge des dbb berlin sehen vor, dass Tarifbeschäftigte verstärkte Zugänge zum Beamtenverhältnis erhalten.
Der Forderungskatalog des dbb berlin sieht ferner verbesserte Aufstiegsmöglichkeiten für die Beamtinnen und Beamten vor.