Existenznöte im einfachen und mittleren Dienst beseitigen

Anlässlich eines Gesprächs zwischen dem Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, und dem Bezirksbürgermeister von Reinickendorf, Frank Balzer, CDU, sowie dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des dbb berlin, Bernd Raue, bestand Einigkeit darüber, dass ein leistungsstarker öffentlicher Dienst auch einer angemessenen Besoldung bedarf.
 
Die aktuellen Auswertungen der Besoldungssituation in den anderen Bundesländern belegen, dass die Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin bei gleicher Besoldungsgruppe deutlich weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen im übrigen Bundesgebiet verdienen.
 
Dieser Einkommensunterschied macht sich insbesondere bei den Besoldungsgruppen im einfachen und mittleren Dienst bemerkbar und bringt einige Kolleginnen und Kollegen, hier besonders Alleinerziehende, an den Rand des Existenzminimums und der Abhängigkeit von ergänzender staatlicher Unterstützung.

Auch im Bereich der Nachwuchsförderung ist eine schnelle Lösung notwendig. In Anbetracht des viel zu höhen Altersdurchschnitts (z. B. im Bezirksamt Reinickendorf liegt dieser bei 49 Lebensjahren) müssen Konzepte entwickelt werden, die eine kontinuierliche und adressatengerechte Entwicklung des Personals sicherstellen.