Der dbb berlin unterstützt den Protest von beamteten Lehrerinnen und Lehrern, die im Gegensatz zu ihren Kolleginnen und Kollegen im Angestelltenverhältnis von der Ermäßigung der Unterrichtsverpflichtung ab dem 55. Lebensjahr ausgeschlossen sind.
Die von Berliner Lehrkräften initiierte landesweite Unterschriftensammlung bringt den Protest der beamteten Lehrerinnen und Lehrern darüber zum Ausdruck, dass eine Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung ab dem 55. Lebensjahr von bis zu zwei Stunden für sie im Gegensatz zu Lehrkräften im Angestelltenverhältnis nicht erfolgt.
Der dbb berlin hat diese Ungleichbehandlung der beamteten Lehrerinnen und Lehrer gegenüber den angestellten Lehrkräften bei dem beamtenpolitischen Grundsatzgespräch mit dem Senator für Inneres, Dr. Körting, am 25. März gerügt und um eine Regelung gebeten, die unabhängig vom Beschäftigungsstatus die Befreiung von der Unterrichtsverpflichtung für ältere Lehrkräfte vorsieht.
„Die dem Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung am 25. März 2009 zugesandte erste Unterschriftensammlung mit den Protesten der beamteten Lehrerinnen und Lehrern unterstützt daher das wichtige personalpolitische Anliegen des dbb berlin,“ erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann.