Wieland: Rot-roter Senat brüskiert seine Beschäftigten

Der dbb berlin hat ein weiteres politisches Gespräch über den Besoldungsrückstand im Land Berlin geführt. Der Kandidat von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN für die Bundestagswahl, Wolfgang Wieland, zeigte großes Verständnis über den wachsenden Unmut der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Berlin.

        

Wörtlich meinte Wieland:  "Der Senat hätte schon längst über eine Verlängerung des Solidarpaktes in Verhandlungen treten müssen. So besteht der Verdacht, dass er es wieder wie das letzte Mal auf eine jahrelange Verhandlungsdauer anlegt. In dieser Zeit gilt dann die Friedenspflicht und gelten die alten Bedingungen. Man merkt die Absicht und man ist zu Recht verstimmt. Seit seinem Amtsantritt brüskiert dieser rot-rote Senat wie keine andere Landesregierung seine Beschäftigten. Der dbb weist zu Recht daraufhin, dass der Besoldungsrückstand selbst zu "armen" Bundesländern wie Thüringen und dem Saarland inzwischen beträchtlich ist. Auch gelten immer noch in Ost und West unterschiedliche Arbeitszeiten, zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer. Höchste Zeit, dies in einer Vereinbarung zu ändern. Im Wirtschaftsaufschwung hieß es : Solidarpakt, jetzt heißt es : kein Geld da wegen der Krise. Ich fürchte, das werden sich die Beschäftigten im öffentlichen Dienst nicht bieten lassen."