Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen hat die achtprozentige Einkommensforderung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder bekräftigt. Es könne nicht sein, dass der Staat Milliarden investiert in Schutzschirme für die Finanzindustrie und auf der anderen Seite die eigenen Beschäftigten im Regen stehen lässt.“ Nach drei Nullrunden zwischen 2005 und 2007 und angesichts der positiven Steuereinnahmen des Staates könne die aktuelle Finanzkrise nicht erneut als Argument für einen besonderen Einkommensverzicht der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes herangezogen werden.
Gegenüber der Berliner Zeitung vom 30.12.2008 schloss Heesen zur Durchsetzung der Forderung Streiks nicht aus:. „Das können die Universitätsklinken sein, der Winterdienst der Straßenwärter oder die Rechenzentren der Finanzverwaltungen.“ Auch Warnstreiks zu einem frühen Zeitpunkt der Tarifverhandlungen hält Heesen für möglich: „Das wird vom ersten Angebot der Arbeitgeber abhängen.“
Der dbb-Chef forderte zudem die gleiche Bezahlung von Landesbeschäftigten in Ost und West.
Der Berliner dbb-Chef Joachim Jetschmann: "Die Arbeitnehmer und Beamten des Landes Berlin erklären sich solidarisch mit ihren Kollegen in den anderen 15 Bundesländern." Der dbb berlin fordert für 2010 die Anpassung an das dann geltende Gehaltsniveau in den Bundesländern für die Berliner Verwaltung.