Einen Tag vor dem nächsten Verhandlungstermin der Berliner
Tarifverhandlungen warnt der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim
Jetschmann, vor einer weiteren längeren Verhandlungsdauer.
Nach Auffassung des Landesvorsitzenden des dbb berlin, der Mitglied der
Verhandlungskommission des dbb bei den Tarifverhandlungen ist, würde eine
Nichteinigung über die geforderten Gehaltserhöhungen die unbegrenzte
Fortsetzung der Tarifverhandlungen nach den Sommerferien bedeuten.
Damit bestünde die Gefahr, dass die Verhandlungen wieder dort beginnen
würden, wo sie vor zwei Jahren angefangen haben. „Der Senat könnte von
seinem aktuellen Angebot abrücken und wieder mit den Gewerkschaften die
unglückliche Diskussion über die rechtliche Verpflichtung zur Aufnahme von
Tarifverhandlungen vor Ablauf des Anwendungstarifvertrages Ende 2009
führen“, so Jetschmann.
„Ein drittes Verhandlungsjahr darf es nicht geben“, erklärte der
Landesvorsitzende des dbb berlin.