dbb berlin warnt vor dem 3. Verhandlungsjahr

Einen Tag vor dem nächsten Verhandlungstermin der Berliner Tarifverhandlungen warnt der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, vor einer weiteren längeren Verhandlungsdauer.

Nach Auffassung des Landesvorsitzenden des dbb berlin, der Mitglied der Verhandlungskommission des dbb bei den Tarifverhandlungen ist, würde eine Nichteinigung über die geforderten Gehaltserhöhungen die unbegrenzte Fortsetzung der Tarifverhandlungen nach den Sommerferien bedeuten.

Damit bestünde die Gefahr, dass die Verhandlungen wieder dort beginnen würden, wo sie vor zwei Jahren angefangen haben. „Der Senat könnte von seinem aktuellen Angebot abrücken und wieder mit den Gewerkschaften die unglückliche Diskussion über die rechtliche Verpflichtung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen vor Ablauf des Anwendungstarifvertrages Ende 2009 führen“, so Jetschmann.

„Ein drittes Verhandlungsjahr darf es nicht geben“, erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin.