dbb berlin fordert Besoldungsgerechtigkeit

Der Landesvorstand und die Mitglieder des Beamtenrechtsausschusses des dbb berlin werden in einer Klausurtagung am 31. März die Entwicklung des Besoldungsrechts im Bund in den Ländern nach der Föderalismusreform I auswerten und eine besoldungspolitische Initiative vorbereiten. Die besoldungspolitische Initiative soll am 23. April von dem diesjährigen Gewerkschaftstag des dbb berlin verabschiedet werden.
 
Vom Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, wird die besoldungspolitische Initiative deshalb für notwendig gehalten, „weil die Berliner Beamtinnen und Beamten und die Versorgungsempfänger/innen gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen beim Bund und den anderen Bundesländern erheblich reduzierte Dienstbezüge beziehen.“
 
Jetschmann: „Die Einkommensrückstände steigen Jahr für Jahr. Der Senat sowie die SPD und Linkspartei müssen endlich Gehaltsverbesserungen für die Beamten in Berlin vorsehen.“ 
 
Die Gremien des dbb berlin werden auch die neuen beamtenrechtlichen Grundsätze nach den Entwürfen der Bundesregierung für das Beamtenstatusgesetz und für ein Dienstrechtsneuordnungsgesetz hinsichtlich ihrer Übertragungsnotwendigkeiten auf das Berliner Landesbeamtenrecht prüfen. Gleichzeitig wird das Beihilferecht des Bundes nach der beabsichtigten Bundesbeihilfeverordnung mit seinen Auswirkungen auf die Beamtinnen und Beamten sowie Versorgungsempfängern/-innen des Landes Berlin einer intensiven Überprüfung auf der Klausurtagung des dbb berlin unterzogen werden.