In mittlerweile vier Verhandlungsrunden haben dbb berlin und dbb tarifunion von den Arbeitgebern ein verhandelbares Angebot gefordert – vergeblich! Es gibt weiterhin nur ein Minusangebot. Über eine verlängerte Arbeitszeit wird von den Beschäftigten verlangt, ihre Lohnerhöhung selbst zu bezahlen. In der dritten und vierten Runde haben sich die Arbeitgeber nur noch eingemauert und keinen Zentimeter mehr bewegt. Diese Bewegungslosigkeit in den Tarifverhandlungen, lässt auch für den Beamtenbereich Schlimmes befürchten. Die erste Aktionswelle hat die Arbeitgeber nicht ausreichend beeindruckt. Jetzt bewegen wir uns – in den Betrieben und Verwaltungen, aber auch auf den Straßen! Deshalb ruft Joachim Jetschmann, Vorsitzender des dbb berlin, die Mitglieder im Bundes- und Kommunaldienst für den 4. März 2008 zu einer Aktion auf.
Im Rahmen der Aktion führen wir eine zentrale Kundgebung in Berlin auf der Kirchstraße / Moabiter Brücke, von 11:45 Uhr bis 13:00 Uhr, durch.
Jeder Tarifbeschäftigte im Bundes- und Kommunaldienst hat das Recht, sich am Warnstreik zu beteiligen. Beamte haben kein Streikrecht. Trotzdem können sie unsere Forderung selbstverständlich in ihrer Freizeit bei der Demonstration und der zentralen Kundgebung unterstützen.