Mehr Geld für Schreibkräfte

Der Vorsitzende des dbb berlin Joachim Jetschmann ist erleichtert, dass die Schreibkräfte, die unter den TVöD fallen, nach dem Potsdamer Tarifabschluss nicht länger praktisch leer ausgehen. Ursache dafür war die Entscheidung des BMI , die Besitzstandszulagen (für die ehemalige Leistungszulage und Funktionszulage im Schreibdienst) durch Tariferhöhungen aufzuzehren. Durch Intervention der dbb tarifunion ist es jetzt gelungen, dass auch die Beschäftigten im der Schreib- und Vorzimmerdienst mehr Geld aus dem Tarifabschluss in der Tasche haben.

Das ausgehandelte Ergebnis kann sich sehen lassen. Die im Schreib- und Vorzimmerdienst für die Leistungszulage und die Funktionszulage gewährten Besitzstandzulagen werden jetzt nur noch teilweise durch die Tariferhöhungen aufgezehrt: Lediglich ein Drittel des gesamten Erhöhungsbetrages, der sich aufgrund der Tariferhöhung zum 1. Januar diesen Jahres ergibt, ist auf die Zulagen anzurechnen. Diese Drittel-Regelung gilt auch für die im Januar nächsten Jahres anstehende Tariferhöhung

Jetschmann:"Das ist ein gutes Ergebnis für die betroffenen Tarifbeschäftigten, die wahrlich nicht zu den Besserverdienenden im öffentlichen Dienst zählen."