Tarifdemo in Berlin – Berliner sagen Nein zur Sparstrumpfpolitik des Senats!

Mehrere tausend Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes beteiligten sich am 15. September 2008 an Streikaktionen und an einer zentralen Demonstration in Berlin. Die dbb tarifunion nahm mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen ihrer Fachgewerkschaften an dem Demonstrationszug vom Brandenburger Tor bis zum Bundesrat teil.

           

Auf halbem Wege hielt der Demonstrationszug, um vor den Vertretungen der Bundesländer in den Ministergärten symbolisch ihre Arbeitskraft anzubieten. Ausgangspunkt dieser Aktion ist die Tatsache, dass überall in der Republik die Beschäftigten im Landesdienst im Jahr 2008 eine Erhöhung der Entgelte von 2,9 Prozent erhalten. Nur in Berlin gehen die Uhren langsamer, denn hier erhalten die Beschäftigten Einmalzahlungen von 300 Euro im Oktober dieses und des nächsten Jahres. Ein einmaliger Vorgang! Aus Sicht der dbb tarifunion und ihrer Mitglieder handelt der Senat somit nach der Devise: Almosen statt fairer Bezahlung. Mit der aktuellen Demo zeigten die Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich der Polizei und der Steuerverwaltung, aber auch aus den allgemeinen Verwaltungen Berlins, dass sie das Vorgehen des Senats als Provokation empfinden.

Die nächste Kundgebung der dbb tarifunion für die Beschäftigten im Landesdienst Berlins findet am 26. September 2008 vor der Urania statt. Hierzu wird die dbb tarifunion in den nächsten Tagen ein Mitglieder-Info herausgeben.