Die Forderung des dbb berlin nach einer langfristig wirkenden Konzeption zur Deckung des Personalbedarfs der Berliner Schulen im nächsten Jahrzehnt, um im Wettbewerb mit den Personalgewinnungskonzepten der anderen 15 Bundesländer bestehen zu können, findet bereits beim wichtigsten Anliegen des dbb berlin Unterstützung durch den Landes- und Fraktionsvorsitzenden der SPD-Berlin, Michael Müller.
Für den dbb berlin ist der Erfolg jeder Konzeption zur Gewinnung von Nachwuchskräften für die Berliner Schulen von der Aufhebung der Verbeamtungsverbote bei den Lehrkräften abhängig.
Die Aussage des Vorsitzenden der Berliner SPD in der Berliner Zeitung über eine mögliche Aufhebung der Verbeamtungsverbots im Bildungsbereich wird daher vom Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, außerordentlich begrüßt.
„Allerdings“, so Jetschmann, „dürfe es nicht nur bei einer Prüfung verbleibe, ob das Verbeamtungsverbot für Lehrkräfte in Berlin aufgehoben wird oder nicht“.
„Die anderen 15 Bundesländer werben seit längeren mit der Verbeamtung der jungen Nachwuchskräfte und bieten ihnen besondere Aufstiegsmöglichkeiten, die den Junglehrerinnen und -lehrern im Angestelltenverhältnis in Berlin versagt sind. Bereits zum Schuljahr 2009/2010 sollten für die künftige Verbeamtung der Lehrkräfte in Berlin die politischen und rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden“, erklärte der Landesvorsitzende des dbb berlin zu dem Interview des Landesvorsitzenden der SPD-Berlin.