SPD und Linkspartei verabschieden sich von der Verwaltungsmodernisierung

Nach dem Beschluss des Senats vom 4. November über den Stand der Umsetzung des Verwaltungsreform-Grundsätze-Gesetzes – VGG – haben sich die Koalitionsparteien von der Verwaltungsmodernisierung durch die Feststellung über die Verwirklichung der „Grundprinzipien eines modernen Verwaltungshandelns“ verabschiedet.

Das Ende der Verwaltungsmodernisierung wird besonders durch die Aussage bekräftigt, dass „der Senat es für zweckmäßig hält, die im VGG geregelten Sachverhalte in bestehende Fachgesetze zu überführen“.
 
„Damit haben sich diejenigen in der SPD und der Linkspartei durchgesetzt, die schon immer die Verwaltungsmodernisierung vernachlässigten und in öffentlichen Aussagen über das Versagen der öffentlichen Verwaltung ausließen,“ stellte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, fest.
 
„Da der Senat seinen Vorschlag zur Änderung von „Fachgesetzen“ nicht konkretisiert und so auf die Beschreibung der weiteren Ziele der Verwaltungsmodernisierung verzichtet hat, wird,“ so Jetschmann weiter, „deutlich, dass SPD und Linkspartei die Verabredungen ihrer Koalitionsvereinbarung 2006 – 2011 nicht ernst nehmen.“