Der dbb sieht beim Tarifabschluss für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) keinen Bedarf zum Nachverhandeln. Der 2. Vorsitzende der dbb tarifunion Willi Russ sagte am 4. September 2008 zu entsprechenden Spekulationen in der Presse: „Die zuständigen dbb Gremien haben beschlossen, dass wir den im Mai dieses Jahres erzielten Tarifabschluss für die BVG-Beschäftigten eins zu eins übernehmen. Wir sehen deshalb keine Notwendigkeit für Nachverhandlungen.“
Auch der Vorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, betonte, dass es bei Gesprächen zwischen der dbb tarifunion und dem kommunalen Arbeitgeberverband ausschließlich darum gehe, den Tarifabschluss zu übernehmen. „Es gibt nichts nachzuverhandeln“, sagte er. Russ machte klar, dass für die Tarifverhandlungen mit den Berliner Verkehrsbetrieben die dbb tarifunion zuständig ist: „Das ist keine Angelegenheit unserer Fachgewerkschaften.“