dbb berlin fordert Wiedereinführung der Anwärtersonderzuschläge

Nachdem der Senator für Inneres auch über den Bewerbermangel bei der Berliner Feuerwehr gegenüber dem dbb berlin klagt, forderte der dbb berlin die Wiedereinführung des Anwärtersonderzuschlages für den mittleren und gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst, um durch finanzielle Anreize im Wettbewerb um die qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber weiter bestehen zu können.

In einem Schreiben an den Innensenator des Landesvorsitzenden des dbb berlin, Joachim Jetschmann, über die Einrichtung eines neuen vorbereitenden handwerklich-orientierten Ausbildungsganges zur Übernahme in den Vorbereitungsdienst für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und die Absicht, den Vorbereitungsdienst um zwölf Monate auf zwei Jahre zu verlängern, verwies der dbb berlin auf die Abschaffung des Anwärtersonderzuschlages durch das Haushaltsstrukturgesetz 1996.

„Da sich seit 1996 die Bedingungen der Nachwuchsgewinnung für die Berliner Feuerwehr und für andere Bereiche der Berliner Verwaltung nicht nur grundlegend verändert haben, sondern angesichts der demographischen Entwicklung zunehmend schwieriger darstellen, müssen nicht nur neue Wege bei der Vorbereitung auf Tätigkeiten des öffentlichen Dienstes aufgenommen werden, sondern es müssen sich auch die Bezahlungsgrundlagen für die Auszubildenden und Anwärter/innen wesentlich verbessern“, so der Landesvorsitzende des dbb berlin weiter.

„Der Senat muss endlich einsehen, dass die Wiedereinführung des Anwärtersonderzuschlages in Berlin wichtig für die Bewältigung der Probleme bei Nachwuchsgewinnung ist“, erklärte Jetschmann ferner.