Zeitplan für die Anpassung des Rentenwerts Ost an den Vergleichswert West muss festgelegt werden
Bei einem Gespräch mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Dr. Heidi Knake-Werner, trat der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, zusammen mit dem Bundesvorsitzenden des Seniorenverbandes BRH - Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebener, Dr. Herbert Bartsch, für die Festlegung eines rechtlich verbindlichen Zeitplanes für die Anpassung des Rentenwerts Ost an den Vergleichswert West ein.
Der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, und der Bundesvorsitzende des BRH, Dr. Herbert Bartsch, waren sich mit der Sozialsenatorin Berlins einig, dass im Interesse der Rentnerinnen und Rentner in Ostdeutschland neue politische Initiativen notwendig sind, um den Rentenwert Ost an den Vergleichswert West anzupassen.
Die ablehnende Haltung des Bundesministers für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering, zur Rentenanpassung wurde von der Sozialsenatorin, dem Landesvorsitzenden des dbb berlin und dem Bundesvorsitzenden des BRH auch unter allgemeinen politischen Aspekten als verfehlt bezeichnet.
Grundlage für das Gespräch war eine Schreiben des dbb berlin vom 14. Februar 2007 an die Sozialsenatorin.
Für die Seniorenvertretung des dbb berlin nahmen deren Vorsitzende, Detlef Kayser und Gisela Fröbe, sowie die Landesvorsitzende des BRH-Berlin, Anna Maria Müller, an dem rentenpolitischem Gespräch teil.