Pfiffe für Senator Körting
Mehr als 200 Demonstranten gingen für einen Tarifvertrag in Berlin auf die
Straße
Im
Streit um einen Tarifvertrag für die Beschäftigten des Landes Berlin haben
die Beschäftigten ihre Proteste gegen die Blockadehaltung des Senats
fortgesetzt. Aktueller Anlass war die Personalrätekonferenz des
Hauptpersonalrats des Landes Berlin. Ihren Unmut, den auch Innensenator
Ehrhart Körting bei seiner Ankunft zu spüren bekam, haben mehr als 200
Mitglieder der Fachgewerkschaften von dbb tarifunion und dbb berlin vor dem
Veranstaltungsort demonstriert. „Der Senat verweigert den Beschäftigten die
Einkommenserhöhung von 2,9 Prozent und die drei Einmalzahlungen von je 300
Euro, die die Kolleginnen und Kollegen in anderen Bundesländern und Kommunen
erhalten!“, rief Joachim Jetschmann, Vorsitzender des dbb berlin, den
Demonstranten zu. Diese quittierten die harte Haltung des Senats mit Pfiffen
und Buhrufen.
Bild: Der Vorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, zusammen mit Streikenden vor der Urania.
Der Senat sieht weiterhin keinen Spielraum für Entgeltsteigerung in Berlin. dbb tarifunion, dbb berlin und ihre Mitgliedsgewerkschaften werden jetzt über das weitere Vorgehen beraten.