dbb berlin für neue „Hochschule für Wirtschaft und Recht“ 

Nach der Anhörung der Leitungen und Studierendenvertretungen der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege Berlin – FHVR -, der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft – FHTW – und der Fachhochschule für Wirtschaft – FHW – durch den Ausschuss für Wissenschaft und Forschung des Abgeordnetenhauses schließt sich der dbb berlin den Voten der FHVR und der FHW an, diese beiden Hochschulen entsprechend dem Gutachten des Wissenschaftsrates vom 28. 1. 2005 zu fusionieren.  

Der in der vergangenen Legislaturperiode des Abgeordnetenhauses vom Senat vorgelegte Entwurf eines Eingliederungsgesetzes zur Fusion der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege und der Fachhochschule für Wirtschaft zu einer neuen Hochschule für Wirtschaft und Recht muss schnellstens erneut inhaltsgleich dem Parlament erneut zugeleitet werden. Die damaligen Bedenken des Finanzsenators, dass zusätzliche Mietkosten für ein neuen Mietobjekt in der Nähe der FHW Berlin entstehen würden, sind durch die Bereitschaft beider Hochschulen ausgeräumt, die bisherigen Flächen am Standort der FHVR in Alt-Friedrichsfelde weiter zu nutzen.  

Der Senat sollte sich nicht länger dem geforderten Zusammenschluss der beiden Hochschulen zu der neuen Hochschule für Wirtschaft und Recht verschließen. Die heute im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses von den an dem Zusammenschluss beteiligten Hochschulleitungen vorgetragenen Synergieeffekten profitieren das akademische Personal, die Studierenden und der Wissenschaftsstandort Berlin. 

„Es ist Zeit, dass nach einer dreijährigen Planungszeit, die Bildung einer neuen Hochschule für Wirtschaft und Recht vollzogen wird“, so der Landesvorsitzende des dbb berlin nach der Anhörung der Hochschulleitungen im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses.