dbb berlin trägt Sofortprogramm zur Entlastung der Schulen grundsätzlich mit

Das am 2. Juli 2007 von Bildungssenator Prof. Dr. Zöllner veröffentlichte Sofortprogramm zur Entlastung der Schulen wird vom dbb berlin grundsätzlich mitgetragen. Das gilt allerdings nicht für die im Rahmen der Entbürokratisierungsmaßnahmen vorgesehene Einschränkung bei Präventionsgesprächen mit erkrankten Lehrkräften, stellte der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, klar.

Die Präventionsgespräche mit erkrankten Lehrkräften gehen auf eine gesetzliche Grundlage nach dem SGB IX zurück und sind für alle Beschäftigten innerhalb und außerhalb des öffentlichen Dienstes durchzuführen. Da die Berliner Bildungsverwaltung gegenwärtig eine landesweite Regelung über die betriebliche Gesundheitsförderung blockiere, sei anzunehmen, dass der Bildungssenator alle gesundheitsfördernden Maßnahmen für Lehrkräfte in Berliner Schulen unterbinden will. Einem solchen Vorhaben widerspricht der dbb berlin.

„Besonders für die Berliner Lehrkräfte ist angesichts der hohen Krankheitsquote und der hohen Zahl der so genannten dauererkrankten Lehrkräfte ein intensives Gesundheitsmanagement notwendig, das die unmittelbaren Erfordernisse des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in den Schulen berücksichtigt“, so der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann.