Der Landesvorstand des dbb berlin informiert sich über Entgeltumwandlung im öffentlichen Dienst (09.03.2010)

Am 16. Februar 2010 fand die Landesvorstandssitzung des dbb - beamtenbund und tarifunion - berlin im Hause der Debeka-Versicherungsgruppe in Berlin-Schöneberg statt.  

Frauen sind die Hauptbetroffenen von den Besoldungsrückständen im Land Berlin (08.03.2010)

Die Frauen sind die Hauptbetroffenen von den Besoldungsrückständen der Beamtinnen und Beamten des Landes Berlin, stellte der dbb berlin nach der Tarifeinigung über die Eckpunkte für einen neuen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes mit der Entgeltanpassung für die Tarifbeschäftigten an das Gehaltsniveau der Tarifgemeinschaft der Länder - TdL - bis zum Jahre 2017 fest. 

Tarifabschluss öffentlicher Dienst Berlin –  dbb: Entgeltanpassung auf Beamte übertragen (05.03.2010)

Die dbb tarifunion hat am 5. März 2010 nach Beschlussfassung in den zuständigen Gremien gegenüber dem Senat von Berlin ihre Zustimmung zu den Verhandlungsergebnissen vom 9. Februar erklärt. „Dieser Abschluss für den öffentlichen Dienst ist eine solide Grundlage, um auf dem Weg der Angleichung Berlins an die Beschäftigungsbedingungen anderer Länder weiter voranzukommen“, erklärte der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ in Berlin. „Zukünftig soll für alle Beschäftigten des Landes Berlin das Ländertarifrecht – der TV-L – gelten. Das war unsere zentrale Forderung, die wir seit langem stellen und die nun endlich erfüllt wird.“  

dbb berlin unterstützt Anwerbung von beamteten Lehrkräften und Justizbediensteten (04.03.2010)

Auf der Personalrätekonferenz des dbb berlin forderte der Landesvorsitzende des dbb berlin erneut die Aufhebung des Verbeamtungsverbots für Lehrkräfte und die mittleren Laufbahnen der allgemeinen Verwaltung und des Justizdienstes.

Personalrätekonferenz des dbb berlin am 2. März (25.02.2010)

Die in den Mitgliedsgewerkschaften und -verbänden des dbb - beamtenbund und tarifunion - berlin organisierten Personalräte, Frauenvertreterinnen, Jugendvertreter/innen sowie Vertrauensleute der schwerbehinderten Menschen sowie die Mitglieder des Landeshauptvorstandes sind zur nächsten Personalrätekonferenz am 2. März in das dbb forum in Berlin-Mitte eingeladen worden. 

Der Senat beweist wieder einmal seine Beamtenfeindlichkeit (19.02.2010)

Der vom Innensenator Dr. Ehrhart Körting in einem Interview mit der Berliner Morgenpost zum Ausdruck gebrachten langjährig gepflegten Beamtenfeindlichkeit des Senats von Berlin tritt der dbb berlin mit Nachdruck entgegen. Unter dem Deckmantel der Forderung nach mehr Gerechtigkeit im Gehaltsgefüge des öffentlichen Dienstes bedauert der Innensenator im Grunde, dass er mangels Kompetenz die Beamtinnen und Beamten nicht in die Sozialversicherung einbeziehen kann. "Wer dies bedauert, der will das Berufsbeamtentum abschaffen," äußerte sich der Landesvorsitzende des dbb berlin, Joachim Jetschmann, zu der beamtenfeindlichen Grundsatzposition des Innensenators.

dbb berlin fordert sofortige Aufhebung des Verbeamtungsverbots für Lehrkräfte (18.02.2010)

Das Berliner Verbeamtungsverbot für Lehrkräfte beweist sich wieder einmal als Standortvorteil für andere Bundesländer. Bei der diesjährigen Einstellungskampagne bietet das Land Brandenburg gezielt auch die Verbeamtung für Lehrkräfte an. Bei der Einstellung von 450 neuen Lehrkräften setzt die Regierungskoalition aus SPD und Linkspartei in Brandenburg mit dem Angebot der Verbeamtung einen besonderen personalpolitischen Schwerpunkt mit schwerwiegenden nachteiligen Folgen für die Nachwuchsgewinnung in Berlin. Der dbb berlin geht davon aus, dass sich viele der Berlin gut ausgebildeten Lehrkräfte für den Schuldienst in Brandenburg entscheiden. 

dbb berlin unterstützt Aufforderung an den HPR-Vorsitzenden zum sofortigen Rücktritt (17.02.2010)

Nachdem der dbb berlin festgestellt hat, dass der Vorsitzende des Hauptpersonalrates - HPR - mit dem Inhalt eines Interviews in der Berliner Morgenpost am vergangenen Sonntag gegen eindeutige Rechtsvorschriften des Personalvertretungsgesetzes verstoßen hat, fordert die GdP-Berlin im DGB dessen sofortigen Rücktritt.

Senat hält sich nicht an seine eigenen Aussagen (16.02.2010)

Der dbb berlin ruft dem Senat von Berlin in Erinnerung, dass noch im September 2009 in einer Mitteilung des Senators für Inneres die Kürzung des Weihnachtsgeldes sowie die Streichung des Urlaubsgeldes im Jahre 2003 „als Äquivalent zu den erheblichen Einbußen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in ihren monatlichen Bezügen im Ergebnis der Solidarpaktverhandlungen zu sehen“ ist.

dbb berlin stellt fest: Vorsitzender des Hauptpersonalrates distanziert sich von ver.di (15.02.2010)

Kurz vor der Funktionärskonferenz von ver.di am 17. Februar hat sich der Vorsitzende des Hauptpersonalrates des Landes Berlin von den "Verhandlungsergebnissen über Eckpunkte" abgesetzt. In einem Leitartikel der Berliner Morgenpost wird der Personalratsvorsitzende zur möglichen Übernahme der Verhandlungsergebnisse für die Berliner Beamten mit den Worten "Das ist kein Modell, das wir für die Beamten übernehmen können. Ich persönlich fände so ein Angebot nicht aktzeptabel!" zitiert. Mit diesen Äußerungen hat sich der Vorsitzende des Hauptpersonalrates auch als ver.di-Mitglied von den durch die Verhandlungsführerinnen von ver.di erzielten Ergebnissen bei den Tarifverhandlungen am 8. und 9. Februar eindeutig distanziert und für die gewerkschaftsinterne Meinungsbildung bei ver.di eine Steilvorlage gemacht.