Gemeinsamer Dialog zwischen dem dbb berlin und der Politik und gemeinsames Gestalten sind nach Überzeugung der Sprecher der Fraktionen notwendig , um die erforderlichen einkommenspolitischen und strukturellen Weichenstellungen im Berliner öffentlichen Dienst vorzunehmen.
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V.l.n.r.:Björn Jotzo (FDP), Volker Ratzmann (Grüne), Carola Bluhm
(Linke), Fritz Felgentreu (SPD) und Friedbert Pflüger (CDU) setzen
auf Zusammenarbeit mit dem dbb-berlin. |
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Für die Fraktion der Linken zeigte deren Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus Carola Bluhm darüber hinaus Unverständnis über die Kritik derjenigen am öffentlichen Dienst, die Nutznießer seiner Leistungsangebote etwa in Kindergärten , Schulen und sonstigen Infrastruktureinrichtungen sind.
Grünen-Fraktionschef Volker Ratzmann, der sich in seinem Grußwort ausführlich mit der bedenklichen wirtschaftlichen Situation des Landes Berlin auseinander, stellte klar, dass auf jeden Fall soviel Geld da sein müsse, "um die eigenen Beschäftigten so bezahlen zu können, dass sie bei einem Vollzeitjob davon leben können"
Auch FDP-Sprecher Björn Jotzo stellte klar, dass es aus liberaler Sicht nicht sein könne, dass die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Berlin ständig als Melkkühe herhalten müssten.
Vor den Konsequenzen einer dauerhaften Abkopplung der Einkommen der Beschäftigten des Landes Berlin warnte CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger. Die Besten würden unte solchen Umständen früher oder später in den öffentlichen Dienst der anderen Bundesländer abwandern. Das Credo könne auch nicht fortgesetzter Personalabbau lauten, denn dieser bedeute auch weniger Leistung und häufig Mehrkosten im Nachhinein.
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Fritz Felgentreu nahm ausführlich zur Ausgestaltung des Dienstrechts in Berlin Stellung und bot dem dbb berlin entsprechende Gespräche an.